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Docker Hub Tutorial

In diesem Tutorial lernen Sie, wie Sie Docker-Images korrekt taggen und in Ihr eigenes Repository auf Docker Hub pushen können. Docker Hub ist ein Cloud-basierter Dienst, der es Ihnen ermöglicht, Docker-Images zu speichern, zu teilen und zu verwalten.

Voraussetzungen
  • Ein Docker-Account: Wenn Sie noch keinen Account haben, können Sie sich hier registrieren.
  • Docker installiert: Stellen Sie sicher, dass Docker auf Ihrem Computer installiert und konfiguriert ist. Sie können die Installationsanweisungen auf der Docker-Website finden.

Schritt 1: Docker-Image erstellen

Zuerst müssen wir ein Docker-Image erstellen. Diesen Schritt haben Sie bereits einige Mal getan.

docker build . -t my-image

Schritt 2: Docker-Images taggen

Docker-Images können mit Tags versehen werden, um verschiedene Versionen oder Umgebungen zu kennzeichnen. Ein Tag hat das Format repository:tag. Wenn Sie kein Tag angeben, wird standardmässig latest verwendet.

docker tag <lokales-image> <your-dockerhub-username>/<name-auf-dockerhub>:<tag>

Beispiel für das Taggen eines Images um es auf Docker-Hub veröffentlichen zu können:

docker tag my-image your-dockerhub-username/my-image:1.0
  • Hierbei ist my-image das lokal getaggte Image, your-dockerhub-username Ihr Docker Hub-Benutzername und 1.0 die Version des Images.

Schritt 3: Anmelden bei Docker Hub

Bevor Sie Ihr Image pushen können, müssen Sie sich bei Docker Hub anmelden. Verwenden Sie den folgenden Befehl:

docker login
  • Folgen Sie den Anweisungen.

Schritt 4: Docker-Images pushen

Um Ihr getaggtes Image in Ihr Docker Hub-Repository zu pushen, verwenden Sie den folgenden Befehl:

docker push <dockerhub-name>/<imagename>:<tag>

Als Beispiel:

docker push your-dockerhub-username/my-image:1.0

Schritt 5: Überprüfen Sie Ihr Repository

Gehen Sie zu Docker Hub und melden Sie sich an. Navigieren Sie zu Ihrem Profil, um das gepushte Image zu sehen. Sie sollten das Image mit dem Tag 1.0 in Ihrem Repository finden. Wichtige Hinweise

  • Versionsverwaltung: Es ist eine gute Praxis, Ihre Images mit Versionsnummern zu taggen, um verschiedene Versionen Ihrer Anwendung zu verwalten.
    • Am besten gibt es zu jedem Docker Tag ein Git Tag 🦸‍♀️
  • Sicherheit: Achten Sie darauf, sensible Informationen (wie Passwörter oder API-Schlüssel) nicht in Ihren Docker-Images zu speichern.
    • Diese werden beim Ausführen als Environmentvariablen injected, mit docker-compose oder auch Kubernetes und Co.
  • Automatisierung: Sie können CI/CD-Tools (wie GitHub Actions oder GitLab CI) verwenden, um den Build- und Push-Prozess zu automatisieren.